Zurück in Frankreich

Gestern sind wir in Granville angekommen-das so genannte Monaco des Nordens. Es liegt ungefähr 100 km südwestlich von Cherbourg und war ein heißer Tipp von jemanden, den wir kennen gelernt haben.

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Ja, wir sind wieder in Frankreich, das haben wir sofort gemerkt als wir um 13 Uhr bei Netto auf dem Parkplatz standen, einkaufen wollten, aber niemand sonst dort war. Mittagspause! Schon wieder drauf reingefallen. Also gab es wieder Nudeln aus der Bulliküche. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich bestimmt die nächsten Wochen auf Nudeln verzichten können-wir können den Kram echt nicht mehr sehen .

Nach einer kleinen Fahrradtour sind wir in der Innenstadt angekommen. Ein Traum von Fußgängerzone, die das Herz meiner treuen Frau höher schlagen ließ. Fliegende Händler bieten hier handgefertigten Schmuck, Nähstoffe, und Kleinkram den man als Mann sowieso nicht war nimmt und braucht. Enge Gassen, in denen kleine Geschäfte untergebracht sind, locken die Kunden mit wundervoll dekorierten Schaufenstern. Aus kleinen Lautsprechern, die überall angebracht sind, ertönt dezente französische Musik. (witziger Weise hat Nine das nicht mal wahrgenommen) An den Straßenlaternen sind Kästen mit blühenden Blumen angebracht, an den Creps Ständen stehen die Leute Schlange.

Wir wollten uns heute mal was gönnen und Nine wollte unbedingt eine Waffel mit Nutellea -nach 2 Wochen ohne Schokolade oder Chips und jeden zweiten Tag Laufen muss so etwas schließlich auch mal drin sein. Nine ist da ja unendlich geduldig, ich hätte NIEMALS 30 Minuten auf meine Bestellung gewartet -naja lecker war es trotzdem.

Die „Tour de France“ war vor ein paar Tagen hier, überall hängen Bunte Banner über der Straße und die vielen Kreisel in der Stadt sind mit Fahrrädern und Kunst geschmückt. Es muss ein Fest gewesen sein. Nächstes Mal, wenn wir in Frankreich sind werden wir uns die Tour auch anschauen.

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Hier in Granville herrscht ein Tidenhub von 15 Metern. Der Strand ist bei Ebbe mehrere Kilometer breit. Wir sind heute mit Justus auf diesem Strand spazieren gegangen. Wir sind bis zum Wasser gelaufen und konnten unseren Augen kaum trauen -das Wasser läuft hier innerhalb von 2 Minuten 50 Meter auf -da kann man zuschauen. Wirklich beindruckend! Justus hat die ganze Zeit im Wagen geschlafen, denn der Untergrund hat so schön den Wagen durchgeschaukelt.

Wieder am Stand angekommen, haben wir uns in eine Strandbar gesetzt und erst mal 2 Cocktails bestellt. Toll, wenn das Kind einmal schläft und man sein Getränk mit Blick auf’s Meer genießen kann.
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Nachdem Justus seinen Schlaf beendet hatte, war es an der Zeit für ein bisschen wieder-müde-mach-Entertainment. Badeklamotten an, Justus an die Wasserkante gesetzt und geschaut was passier. Dieses Kind hat einfach keine Angst und ist den Wellen mutig entgegen gekrabbelt. Ein riesen Spaß für ihn und uns.

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Morgen wollen wir nach Gent aufbrechen, wir müssen allerdings noch einen Zwischenstop einlegen, weil der Weg sonst zu lang ist.

Veröffentlicht von

Andreas

29 Jahre alt. Aus Oldenburg / Varel / Butjadingen. Beschäftigt sich mit Tech kram und alles was mit Rennrad und BikePolo zu tun hat.

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